Ziele und Inhalte

Digital Signage als Marketing-Tool nutzen

Begreift man Digital Signage als weiteres Instrument im Marketing-Mix, dann ergibt sich daraus zwangsläufig seine Einbettung in die Gesamtkommunikation der Marke. Gleichzeitig sollte festgelegt werden, ob und welche Zielgrößen in Verbindung mit Digital Signage-Aktivitäten in den Vordergrund gestellt werden.

Verkaufsförderung

Verkaufsförderung zielt darauf ab, den Kunden zu aktivieren, ihn zu einer (Kauf-)Handlung zu motivieren. Angebote werden plakativ präsentiert und die einmalige Gelegenheit betont. Ähnliches gilt für zeitlich begrenzte Aktionen und Eventankündigungen.

Verkaufsunterstützung

Erklärungsbedürftige Produkte können mithilfe geeigneter Spots ausführlicher präsentiert werden. Besondere Funktionen und Services rund um das Produkt lassen sich erläutern und lenken auf diese Weise Interesse und Aufmerksamkeit des Betrachters in eine verkaufsfördernde Richtung. Verkaufsunterstütz- ende Spots sollen das Gespräch mit dem Fachpersonal aber nicht ersetzen – im Gegenteil. Der Kunde ist im besten Fall schon „vorinformiert“, stellt insofern gezieltere Fragen und kommt daher im Zweifel schneller zu einer Kaufentscheidung.

Unterhaltung

Die Bedeutung von ausgewählten Unterhaltungselementen im Programm sollte nicht unterschätzt werden. Sie lockern „verkaufslastige“ Sendeschleifen aus Kundensicht angenehm auf, verkürzen gefühlte Wartezeit und können gezielt als „Attention-Grabber“ eingesetzt werden. Kurz: Unterhaltung sorgt für entspanntere und zugewandtere Kunden.

Image

Ähnlich wie andere visuelle Gestaltungsflächen am PoS, sollte auch jeder Digital Signage-Ansatz darauf abzielen, durch eine entsprechende Integration in das bestehende Shopdesign, Atmosphäre zu schaffen und Markenwerte zu transportieren.